Petit Trianon - Pressestimmen

Erlesene kammermusik auf historischen Instrumenten
Mit den drei Sätzen der " Grand Sonate" von Franz Anton Hoffmeister eröffneten die beiden Künstler, Preisträger internationaler Musikwettbewerbe, den Reigen der vorgetragenen Kompositionen aus dem 18. Jahrhundert.
Der in Salzburg geborene Florian Birsak hatte eigens für dieses Konzert sein historisches Hammerklavier nach Bad Orb transportieren lassen. " Die Blütezeit des Wiener Klavierbaus beginnt am Ende des 18. Jahrhunderts", erläuterte Birsak nach der ersten Darbietung auch dem Publikum. Einer der bedeutendsten und berühmtesten Vertreter sei Anton Walter, dessen Hammerflügel auch von Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven geschätzt wurde.
Beim Hammerklavier werden die Saiten nicht wie etwa beim Cembalo durch Federkiele angerissen, sondern durch leder- oder textiibesparLnte Holzhämmer angeschlagen. „Die Erfindung dieser Technik ist seit etwa 1700 bekannt, aber es dauerte etwa 80 Jahre, bis sie ihren Weg der Erfolgsgeschichte antrat“, sagte Birsak weiter.
Das historische Hammerklavier unterscheidet sich vom heutigen Klavier durch seine Rahmenkonstruktion aus Holz mit einem Gewicht von nur etwa 80 bis 90 Kilogramm, einer parallelen Saitenbespannung sowie der Prellmechanilc. Die genannten konstruktiven Unterschiede führten beim Hammerklayizu einem Kiangbild, dsffit Vergleich
beitrag der Sonate für Förtepiano von Franz Joseph Haydn, bei dem der Komponist auf frühe Formen zurückgriff und damit konträr zu dem stand, wie es Beethoven komponiert hatte, machte Florian Birsak den Klängunte rschied deutlich, der
die Saiten ein wenig nachklingen ließ.
„Die Traversflöte ist eine Flöte aus Holz mit vier Klappen, bei der die Tonlöcher milden Fingern abgedeckt werden, erläuterte Florian Birsak das Instrument von Dorothea Seel,
Der Klang ist
hierbei wesentlich dunkler und leiser, aber auch moderierbarer auf das Zusammerispie mit dem Hammerflügel und stelle eine Balance her, die so erklinge, wie damals komponiert wurde, erklärte Birsak. Es folgte eine Sonate von Johann Baptist VanhaI, einem Zeitgenossen Mozarts. Einen besonderen musikalischen Lecker- bissen boten die beiden Künstler mit der Sonate in G-Dur
KV 301 von Wolfgang Amadeus Mozart in der fragmentarisch erhaltenen Version für Flöte und Klavier, das mit seinem angenehmen Wohl- klang bestach Die abschließende Sonate des Komponisten Johann Nepomuk Hummel nundete das Kammerkonzert mit einer sehr anmutigen, weichen
und lieblichen Klangharmonie vollendet ab.
GT, 23.04.2007
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